HYROX Race Hamburg 2025: manchmal passt es einfach nicht

HYROX Hamburg war für Ria und mich der nächste Schritt in der Saison. Die Vorbereitung lief hervorragend – Training, Regeneration, Pacing, alles nach Plan. Ziel war es, die Leistung vom letzten Rennen in Berlin zu verbessern. Auf dem Papier sah alles super aus. Aber die Realität am Renntag zeigt manchmal ein ganz anderes Gesicht.

Schon ab dem Start habe ich gespürt, dass es heute nicht läuft. Der Körper hat einfach nicht so mitgemacht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch wenn der Kopf Vollgas geben wollte – körperlich war das Tempo nicht zu halten. HYROX ist gnadenlos: acht Kilometer Laufen und acht Workouts, nirgends kann man sich verstecken.

Ein weiterer Faktor, der mich bei diesen Rennen immer noch limitiert, ist mein Gewicht und meine Muskelmasse – aktuell 114 kg. Diese Kraft ist natürlich ein Vorteil bei Sled, Wall Balls oder Lunges, aber jedes Kilo mehr muss auch mit Sauerstoff versorgt werden. Und das merkt man im HYROX-Tempo schnell.

Trotz allem haben Ria und ich es ins Ziel gebracht. Diesmal ohne Bestzeit, aber mit Respekt vor dem Rennen und voreinander. Manchmal passt es einfach nicht – und auch das gehört zum Weg. Jedes Rennen ist eine Lektion, jeder Rückschlag ein Schritt zu einer besseren Version von dir selbst.

Hamburg nehmen wir als Erfahrung mit. Wir gehen alles durch, analysieren es, passen das Training an – und machen weiter.

Nächster Halt: HYROX London – Dezember 2025. Neue Chance, neues Ziel.

Manchmal klappt es einfach nicht. Aber wir machen weiter.

HYROX Hamburg 2025

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